Beiträge von Surki

    Sehr schöne Aufstellung, was aus deiner Liste gut hervorgeht ist die Tatsache, dass die Ladeleistung bei langem Laden doch stark einbricht und den Mittelwert ziemlich nach unten zieht. Nach hinten raus wird es einfach zäh! Deshalb lade ich manchmal auch nur bis 65% oder 70%, aber selbst da ist man schon im eher langsamen Bereich unterwegs. Es ist oft eine Abwägungssache, wenn man schon mal da ist, kann es durchaus Sinn machen, den Laderüssel länger angedockt zu lassen, weil man die nächste Station auch erst mal anfahren muss, suchen und dann das Ladehandling, kostet alles Zeit. Das wiegt nicht immer die vermeintlich langsameren Ladezeiten am Ende der Ladekurve auf. Mir auch dieses Mal wieder passiert, dass ich am Ladepark einfach vorbeigefahren bin, weil ich ihn übersehen habe und ihn nach einigem Suchen erst fand.

    Ich komme auch eben von der Autobahn und wir hatten einen Ladestopp (den eigentlich vom ex30 vorgeschlagenen Stopp bei 52% an einer EnBW-Säule habe ich geskippt). Bin dann erst mit 14% SoC an eine Ionity-Ladesäule. Dort war ich nach 1min Laden wie auch das letzte Mal bei 157kW und dann langsam allmählich runter bis 85kW. Wir sind dann nach 10min und knapp 20 nachgeladenen kWh weitergefahren.

    Also da sehe ich tatsächlich keinen Unterschied zu Version 1.4


    Was ich allerdings hatte: kurz nach dem Ladestopp und als wir schon wieder unterwegs waren hat sich der EX30 gedacht das System mal neu starten zu müssen (also nur den unteren Teil). Die obere wichtige Leiste war davon nicht betroffen.

    Wie gesagt, war auch nur bei dem ersten Stopp so sonderbar bei mir, die anderen waren ok.

    Ja, Neustart nervt, aber immerhin nicht mehr der Vielfarbenscreen von SW Version 1.2!

    Trotzdem gibt es dafür eigentlich keinen Grund, da dies rein softwaremäßig und thermalmanagementmäßig bedingt ist, hat nichts mit Zellchemie oder der Batterie als solches zu tun. Könnte Volvo m.E. noch nachbessern. Bei anderen Herstellern bedeute niedriger Akkustand = hohe Ladeleistung.

    Die eingeschränkte Ladeleistung unter 10% ist doch beim großen Akku länger bekannt. Das direkte Abfallen sollte wohl aber nicht normal sein.

    Ja, hast du recht, habe mir noch mal "typische" Ladekurven angeschaut, konnte selbst bisher keine eigene aufzeichnen, da ich zuletzt meist bei Tesla geladen habe und dort nur die Momentanleistung sehe. Verstehe allerdings das Batteriemanagment nicht so ganz, dass er bei unter 10% so verhalten lädt. Müsste eigentlich nicht sein.

    Also ich hatte ja gestern eine lange Strecke hinter mich gebracht, insgesamt 1200 km, 4 mal geladen, 2x mal auf der Hinfahrt und 2x auf der Rückfahrt (außerdem noch "Destination charging" am Zielpunkt). Ich kann Moss Yellow Empörung nachempfinden, war ich doch gleich beim ersten Ladestopp enttäuscht. Die Ladekurve war nicht gut. Habe bei Tesla am SuC geladen. Zuvor 2,5 Stunden Fahrt von 100% auf 6% runter, Endziel war über das interne Maps ausgewählt, die zwei Ladepunkte von Maps entsprechend meiner Präferenzen ausgewählt. Das Auto "wußte" also von Anfang an Bescheid, dass ich den Ladepark anfahre. Bin bei 14 Grad losgefahren, am ersten Ladeort waren es so 11 Grad. Habe keine Anzeige für eine Vorkonditionierung bekommen. Ok, dachte der Akku wird sich auf der Autobahn schon warm gefahren haben. Von 6-10% hat er dann bei 60 kW verharrt, ist danach kurz auf 150 hoch für ca. 1 Minute, um dann extrem schnell auf unter 100 kW abzufallen. Also, wenn er bei 6% ist und der Akku anständig vorgeheizt wurde, müsste er quasi sofort mit der max Leistung laden. Mir kam es so vor also ob der Akku erst mal während der ersten 4 Prozent vorgewärmt werden müsste. Ich habe den Eindruck, dass sich das Akkuthermalmanagement mit 1.4.2. wieder verschlechtert hat. Beim nächsten Stop lief es besser, aber da hatte ich dann auch schon 4,5 h Autobahnfahrt hinter mir. Absurd kam mir die Meldung vor, dass er die Vorkonditionierung gestartet wurde als ich gerade von der 2. Ladestation fortfuhr.


    Ich wünschte mir 1) einen Knopf für die Vorkonditionierung zur Selbstaktivierung und 2) eine Anzeige der Batterietemperatur. Alles im internen System des Autos vorhanden und essentielle Parameter eines eAutos. Warum zeigt man beim Verbrenner die Kühlertemperatur an, beim eAuto aber nicht die Batterietemperatur? Ich denke, die Hersteller haben immer noch nicht so richtig begriffen, was ein eAuto ausmacht.

    Spotify über CarPlay ist echt ne Wucht im Vergleich zu der App im Autobetriebssystem. Diese Soundbar von H&K liefert einen dermaßen satten Sound, wenn man an der Einstellungen ein bißchen herumexperimentiert. Ich habe das System nun auf hinten eingestellt und diese digitale Gedöns ausgeschaltet, weiß eh nicht, was das bringen soll sowie den Equalizer im Bassbereich und den Höhen leicht angepasst. Mitteltonbereich finde ich default schon sehr gut. Was das Ding imstand ist abzuliefern kann man sich natürlich an Hand etlicher guter Stücke erhören, absolut fasziniert haben mich die ersten 2 Minuten von "Money for Nothing" von den Dire Straits. Anlage voll aufdrehen und genießen! ^^ Bei "War" von Frankie goes to Hollywood bekommt man eine glasklaren und staubtrockenen Beat, der die Anlage auch unter Volllast nicht an seine Grenzen bringt. Fand ich bemerkenswert.

    Das schaut doch auch gut aus, was sind das für Kilometerstände rechts und links neben der Batterieanzeige ? In meinem Fall habe ich den Wert Entfernung berechnet, muss allerdings dann nach dem Laden immer den letzten Kilometerstand Händisch eintragen weil ich keinen Datenpunkt finden kann der mir die gefahrenen Kilometer anzeigt. Ich vermisse einen klassischen Tageskilometerzähler den ich nach dem Tanken/Laden resetten kann .....


    Gruß Ralf


    Screenshot_2024-09-29-00-00-23-039_io.homeassistant.companion.android-edit.jpg

    Sieht klasse aus. Ich bin noch HA Neuling und daher meine Frage wie man das macht. Hast Du dazu eine Anleitung?

    Übrigens resettet er nach jedem Laden den aktuellen Kilometerzähler automatisch, der ist ja bei bzw nach dem Ladevorgang immer auf 0.

    Ich hatte gestern viel Zeit auf der Autobahn, um mal die Assistenten näher unter die Lupe zu nehmen.

    Der Pilot Assist (ACC, sprich adaptiver Tempomat + der Lenkassistent) funktionieren ordentlich, hatte ihn die ganze Fahrt über drin. Solange die Sicht gut ist, könnte das Auto im Prinzip autonom fahren. Habe die Hände mal bewußt vom Lenkrad entfernt (jaja, sollte man nicht machen) und immer wieder nur kurz gerüttelt, der zieht wirklich treu die Spur. Bei Nässe und spiegelnder Fahrbahn steigt der Assistent allerdings oft aus, sind aber auch schwierige Verhältnisse.

    Was mir aber aufgefallen ist oder vielleicht ein Hirngespinst meinerseits, sind die Systeme seit dem Update auf 1.4.2 empfindlicher geworden? Irgendwie machte das Auto auf mich einen etwas "nervösen" Eindruck. Selbst der Scheibenwischer Assistent, den ich bisher wirklich als sehr gut empfand, war mir zu hippelig, so dass ich zum ersten Mal überhaupt an die Einstellungen heranging und die Stufe auf die niedrigste Sensitivität setzte, weil er wie verrückt wischte. Sitzen da bei jedem Update Praktikanten dran und schrauben an irgendwelchen Einstellungen herum?

    Bei Regen, Sprühnässe und schwierigen Lichtverhältnissen erkannte er auf der Hinfahrt auch keine LKWs und zeigte einfach nichts an (in der kleinen Grafik des umgebenden Verkehrs), PKWs aber wohl. Hmmm? Sicher sind diese Systeme nicht perfekt und ich erwarte auch nichts 100%iges, aber bei manchen Aussetzern wundert man sich doch etwas.