Beiträge von Surki

    Um mal auf die originäre Frage einzugehen. Das Fahrerdisplay oder wie Volvo es nennt Fahrerinformation, zeigt ja wesentliche Funktionen während des Fahrens. Die Anzeige der Geschwindigkeit ist ok. Akkustand und Symbol sind viel zu klein, ebenso wie Restreichweite. Würde auch gerne aktuellen Verbrauch und durchschnittlichen Verbrauch angezeigt bekommen sowie Rekuleistung. Man kann nur zwischen zwei Modi hin und herschalten, mehr Anzeigeoptionen wären hier wünschenswert, um vorgenannte Werte anzuzeigen.

    Was haltet ihr vom Lenkassistent? Grundsätzlich haben die Pilot Assist Systeme gut funktioniert, aber der Lenkassistent ist mir etwas zu nervös, oft wackelt das Lenkrad hin und her, da wünschte ich mir mehr Ruhe. Kann man sich vielleicht dran gewöhnen, fand es aber etwas auffällig.

    Die Motoren mit Permentmagneten erzeugen beim Rollen Strom da sie wie ein Dynamo wirken. Man kann ganz genau ausrechnen wie viel Strom bei welcher Geschwindigkeit induziert wird. Gibt man die gleiche Menge Strom auf die Spulen, rollt der Motor quasi ohne zu bremsen.

    Laut Datenblatt ist der Twin nur 90kg schwerer als der SM. 90kg für einen E-Motor, Getriebe, Antriebswellen, zusätzliche Verkabelung und eine Kupplung halte ich für sehr ambitioniert. Wahrscheinlich stimmt mal wieder das Datenblatt nicht und er entkoppelt tatsächlich mechanisch.

    Genaus deshalb scheint ja Volvo beim Twin Motor mechanisch zu entkoppeln, weil sie nicht stromlos stellen können und Schleppverluste vermeiden wollen. Halte ich auch für das energetisch konsequente Konzept, an der Stelle aus meiner Sicht alles richtig gemacht.

    Google. Volvo hat damit nichts zu tun.

    sehe ich anders, geht ja um das gesamte Erlebnis für den Kunden und da sollte man dann schon die Fäden so zusammenführen, dass es am Ende ein harmonisches Gesamtergebnis ergibt. Reicht nicht, nur auf den Dritthersteller zu verweisen. Das ist zu einfach und führt nur dazu, das alle immerzu sämtliche Verantwortung von sich weisen.

    ah noch eine Sache, die ich so auch nicht erwartet hätte. Habe mein Handy in die Ladeschale gelegt (mal abgesehen von dem ständigen NFC-Quatsch mit der Bezahlfunktion) rutscht das Ding von links nach rechts und umgekehrt bei kurvenreicher Fahrt, effektiv geladen hat es dadurch nicht, weil es immer irgendwo in der Mitte rumgammelte aber nicht auf dem Ladespot. Da hätte man in der Mitte noch einen Steg als Konturierung setzen können. Ok eine Kleinigkeit, aber bei Design sollte man den alten Spruch beherzigen: form follows function.

    Bin heute mal ins Umland gefahren und habe den Wagen getestet. Fährt sich insgesamt sehr gut. Angenehme Federung, toller Antritt bei Vollstrom, sehr dynamisch. Die Einstellung für die Lenkung als "fest" ist mir immer noch zu weich, da wünschte ich mir mehr Rückmeldung von der Fahrbahn und ist auch leicht schwammig, die Lenkeinschläge kommen mir viel zu groß vor für die tatsächliche Lenkbewegung. Der Verbrauch lag bei 18,6 km/h für ca. 160 gefahrene km, mind. zur Hälfte Autobahn, wo ich es auch mal mit 150-160 laufen ließ. Die Elastizität ist wirklich gut, man muss sich schon am Riemen reißen, um nicht schneller als 130 zu fahren (oder halt den Limiter setzen).

    Was echt total nervt ist das Internet. Am Zielort war die Verbindung nicht toll, da ziemlich ländlich. Bei Start der Rückfahrt war die Konnektivität ganz verschwunden und kam auch nicht wieder obwohl unsere Mobiltelefone dann schon wieder guten Empfang hatten. Warum? Ich konnte das erst zu Hause fixen. Ich hatte das dummerweise erst gar nicht gecheckt, da Google noch die Daten der Hinfahrt im Speicher hatte und bei der Rückfahrt sah erst mal alles gut aus. Da aber die Echtzeittraffic-Info fehlte fuhr ich dann auch noch direkt in einen Stau rein. Also Volvo, was ist eigentlich so schwierig, das ordentlich zu machen, können doch andere Hersteller auch. Das Auto ist fahrdynamisch ne Wucht und macht Spaß, aber die Software ist einfach nicht gut genug für einen Premiumhersteller. Bei welcher Bude habt ihr eigentlich den Mist programmieren lassen?

    Heute hatte ich meine erste größere Ausfahrt mit dem EX30 ins Märkische und dort war am Zielort die Internetkonnnektivität nicht gerade berauschend. In der App zeigte mir die Statistik 0,0 kWh an für die letzte Fahrt. Ich schieb's jetzt mal auf die schlechte Verbindung, aber es war jetzt auch nicht so, dass man keinen Empfang hatte. Also ich weiß nicht, warum Volvo das mit dem Internet nicht hinbekommt. Aber sowas nervt und hatte das auch bei keinem anderen Anbieter zuvor.

    Mein Händler hat mir damals vor dem finalen Handschlag die Funktion des Vorkonditionierens bestätigt. Beim Modell Plus mit Single Motor. Ist das dennoch möglich oder falle ich da jetzt doch raus, da er keine WP hat?

    Wie gesagt ist die Chemie deines Akkus entscheidend, hast Du den LFP (mit 51 kWh brutto Batteriekapazität) hast Du keine WP, hast Du den extended range (69 kWh brutto Batteriekapazität) hast Die eine WP an Bord.

    Gleitender Mittelwert über die letzten 50 (oder 100 km?), das sind ziemliche Fahrkartenwerte.

    Man hat im Prinzip einen kleinen Tank und je nach Geschwindigkeit einen stark variierenden Verbrauch. Damit ändern sich die Reichweiten sehr stark, einfach schon mathematisch. Wenn ich 100 km langsam durch die Stadt rolle, dann brauche ich 16 kW oder weniger und komme entsprechend weit. Dann auf die Autobahn und die Reichweite geht zügig runter.

    Bei der Streckenplanung über Google scheinen die Unterschiedlichen Verbräuche bei Autobahn, Landstraße oder Stadt in die Prognose einzugehen, da stimmt es recht genau (wenn Autobahn gemäßigt gefahren wird).

    sehe ich auch so, man muss am Anfang sicher erst mal ein paar Vollzyklen des Akkus fahren damit die Software ein Profil erstellen kann und das kann sich ja auch wieder schnell ändern, wenn man bisher keine Langstrecke gefahren ist. Ich habe bis jetzt auch noch kein Gefühl wie "nervös" die Prognose für die Reichweite ist, beim id.3 finde ich die viel zu empfindlich, beim i3 dagegen eher wenig dynamisch (was in dem Fall besser ist wie ich finde).

    Die Streckenplanung über Google gefällt mir sehr gut, die bietet alle wichtigen Daten, das ist schon mal nicht schlecht und dass sie auch die Streckenprofile mit berücksichtigt ist für die Prognose ein großes Plus. Allenfalls starker Gegenwind und starker Regen kann einem da die Reichweite versauen.