Steuer auf Ladestrom

  • Mal sehen wann das bei uns eingeführt wird….


    Tennessee plant Steuer für öffentliche Schnelllader - electrive.net
    In dem US-Bundesstaat Tennessee könnte das Fahren eines Elektroautos bald etwas teurer werden – zumindest, wenn man öffentliche Schnelllader nutzt. Die
    www.electrive.net


    Fest steht ja, das der Staat irgendwann die Kraftstoffsteuer ersetzen muss… Da kann er nicht drauf verzichten.

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  • Der Ladestrom an DC- Schnelllader ist ja ohnehin schon viel zu teuer auch ist der Strom hier in DL im allgemeinen hoch besteuert!

    Ab 2030 sollen für die Stromer die Kfz-Steuer wieder eingeführt werden!


    Eine weitere Stromsteuer wäre nur eine weitere Bremse um die E-Mobilität voran zu bringen!

  • Der Ladestrom an DC- Schnelllader ist ja ohnehin schon viel zu teuer auch ist der Strom hier in DL im allgemeinen hoch besteuert!

    Ab 2030 sollen für die Stromer die Kfz-Steuer wieder eingeführt werden!


    Eine weitere Stromsteuer wäre nur eine weitere Bremse um die E-Mobilität voran zu bringen!

    Steuerbefreiung wurde auf 2035 verlängert. Die Stromkosten am DC Lader sind noch normal besteuert. Beim Kraftstoff sind mehrere Steuern drauf… Da kann unser eAuto noch nicht mithalten ;)

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  • Das Thema wird auch bei uns in der Schweiz gerade heftig diskutiert. Die Regierung hat dafür eine Gesetzvorlage mit zwei Varianten vorgestellt. Die Besteuerung nach Fahrleistung wobei gefahrene Strecke und Gewicht des Fahrzeuges berücksichtigt werden und die Abgabe auf die geladene Kilowattstunde, unabhängig davon ob öffentlich oder an einer privaten Wallbox geladen wird. Die zweite Variante wird von der Politik aktuell favorisiert da einfacher umsetzbar.
    Hier die Medienmitteilung dazu: https://www.news.admin.ch/de/newnsb/j3TBwKn8BYPoEGhRbvbwc
    Im Grunde bin ich mit einer Abgabe für Elektrofahrzeuge einverstanden da diese die Strasseninfrastruktur nutzen und auch an den Kosten beteiligt sein sollen. Was mich jedoch daran stört ist, dass mit der Einführung einer solchen Steuer die Elektrofahrzeuge den Verbrennern beinahe gleichgestellt werden und die Kostenwahrheit der Mineralölsteuer nicht gegeben ist. Ich finde wenn dann müssen die Schadstoffemissionen der verschiedenen Antriebe Verbrenner, Hybrid, Elektro auch berücksichtigt werden.
    Da es in der Schweiz für die Einführung dieses Gesetzes eine Verfassungsänderung braucht, haben wir als Stimmvolk ja das letzte Wort dazu und bis dahin geht es ja auch noch eine Weile.

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  • Das Thema wird auch bei uns in der Schweiz gerade heftig diskutiert.

    Ich finde die Gebühr auf der geladenen kWh zu berechnen nur sinnvoll, falls die Erfassung und Meldung der jährlichen kWh über ein Gerät im Fahrzeug erfolgt, ansonsten müssten alle öffentlichen und privaten Ladesäulen entsprechend technisch hochgerüstet werden.


    Einfacher wäre, jedes Fahrzeug, egal ob Elektro oder Verbrenner, mit einem Fahrtenschreiber auszurüsten und die Abrechnung darüber abzuwickeln. Somit hätte man für alle Fahrzeugtypen ein einheitliches Abrechnungssystem. Sowas könnte vielleicht sogar in die bestehende LSVA-Lösung für LKWS integriert werden.


    Zudem sollte die gewählte Lösung Europaweit einheitlich sein.

  • blaecheli : Ich stimme dir mit der jährlichen Erfassung zu. Die Einführung der LSVA sowie andere IT Projekte auf Bundesebene haben aber gezeigt, dass eine Umsetzung via Messung im Fahrzeug enorm teuer und selten erfolgreich sind. Die LSVA hat die ersten Jahre auch nur Kosten verursacht weil die Einnahmen noch nicht mal die Betriebskosten gedeckt hatten geschweige denn die getätigten Investitionen. In Deutschland war es mit der LKW Maut dasselbe. Das heisst es muss eine einfachere Lösung geben. Die Lösung des Bundes ist genauso ein Blödsinn, alles Ladestationen mit Zählern ausrüsten oder die Ladestrom-Anbieter in die Pflicht zu nehmen.

    Ich bin der Meinung, dass es bei dem noch sehr beschränkten Bestand von Elektrofahrzeugen in der CH noch zu verfrüht ist eine Lösung anzugehen und sich mehr Zeit zu nehmen um ein sinnvolles Abrechnungskonzept zu entwickeln. Bin gerne bereit in der Zwischenzeit eine auf Basis von Akkugrösse und Gewicht des Fahrzeuges basierende Pauschale zu bezahlen. Ich finde die aktuelle Vorlage mit 22.8 Rp./kWh zu hoch und das Äquivalenzprinzip, alle Teilnehmer unabhängig der Antriebsart gleich zu besteuern, falsch. Emissionsarme Antriebe sollen besser gestellt werden und nötigenfalls ist die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel entsprechend anzuheben.

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  • Im Grunde bin ich mit einer Abgabe für ...


    .... die Kostenwahrheit der Mineralölsteuer nicht gegeben ist. Ich finde wenn dann müssen die Schadstoffemissionen der verschiedenen Antriebe Verbrenner, Hybrid, Elektro auch berücksichtigt werden.

    genau, soweit zustimmend und nachvollziehbar.


    dann wäre die stellschraube mineralölsteuer wohl noch weiter zu drehen, bzw. meinst du dann eine nochmals ergänzende Schadstoff-Steuer?