Ich wurde ja hier im Forum letztes Jahr von einigen weniger Usern aufgrund der Schilderung meiner Mängel ziemlich angemacht, von wegen warum verkaufts /wandelst du nicht...
Aber ich finde dieses Fazit von der ams "Die geplanten 100.000 Kilometer waren mit den technischen Schwächen und der hohen Verbrauchsbilanz nicht erreichbar." ziemlich reißerisch und unsachlich.
Als wenn das Auto unfahrbar wäre oder die ams rationierten Strom hätte.
Ich finde das Auto mit der aktuellen Software und den MY25 Lenkradtasten mittlerweile ziemlich gut - meine Haupt-Mängelpunkte mit der nervenden Fahrassistenz, den sich verstellenden Einstellung (Ladeleistung AC / Abstand Tempomat) der viel zu schwachen Motorleistung bei nicht vollem Akku, der komplizierten AWD Aktivierung und der schwachen Heizleistung wurden gefixt bzw. verbessert sodass diese nicht massiv negativ auffallen.
Bleiben noch der Anzeigebug (beim Ausschalten der Tempowarnung direkt nachdem Einsteigen nicht relevant), die nicht gespeicherte Einstellung des ECO-Modus in der Klima (von mir nicht genutzt) sowie neuerdings gelegentlich auftretende Blackscreens.
Das Problem des EX30 ist und bleibt dass er nicht mit einem Softwarestand entsprechend dem heutigen auf den Markt gekommen ist, bzw. die Fehler nicht direkt in den ersten Tage max. Wochen ausgemerzt wurden.
Ich denke diese schlechten Erfahrungen sind dann auch bei den Dauertestern in den Köpfen und das Ergebnis wäre anders wenn der Test z.B. jetzt erst gestartet werden würde.
Das der Verbrauch 10... 20% höher ist als z.B. bei den hierin sehr guten Tesla und VW ID-Modellen ist sicherlich nicht toll aber auch kein Grund einen Langzeittest abzubrechen (zumal der WLTP Wert ja auch höher angegeben ist - hätte man also wissen können).
Als wenn die ams bei Verbrennern auch nur 3... 4Liter Autos testen würden und sonst alle Tests abbricht...