Beiträge von Surki

    Engel stimme dir zu, nur im Punkt Modellpflege kann ich mir nicht vorstellen, dass sie das auf eine neue Plattform hieven, käme ja einer Neuentwicklung gleich.

    Im Prinzip passiert genau das, was man bei allen Anbietern sieht. Anfänglich wird alles gehyped, dann folgenden in noch relative kurzen Abständen SW Updates, es wird vollmundig versprochen, was noch alles gemacht wird und dann tröpfelt das so vor sich hin und läuft irgendwann aus. Wäre mir im Prinzip auch egal, wenn alles SW-mäßig paletti wäre und die Software nicht so eine krasse Schwachstelle in diesem Auto. Es ist einfach verdammt verbesserungswürdig.

    Du klappst die machen es anders als Mercedes und tauschen den Akku. Ich eher nicht.

    Das ist noch nicht raus, aber ausschließen würde ich es nicht. Die Geschichte von Mercedes kenne ich, aber Geely zofft sich gerade gerichtlich mit Sunwoda (wurde auch hier im Forum zitiert), also wird das im Fall der Fälle nicht Volvo zahlen sondern der Batteriehersteller dafür in Haftung genommen. Vermutlich wird man sich da auf einen Vergleich einigen, dann wäre es auch nicht kostendeckend. Schon möglich, dass Geely das Geld einfach einsackt und die Kunden abzockt. Kann man so machen, aber die werden alle nie wieder einen Volvo kaufen. Ich würde im Moment auch kein Auto von Mercedes kaufen (nicht nur wegen dieser Geschichte, aber solche Sachen haften in den Hinterköpfen).

    Ist wie beim Verbrenner, da stimmt der angezeigte Verbrauch auch nicht so genau mit dem nachgetanken überein. Allerdings hat der Verbrenner keine Ladeverluste (Tankverluste 8o ) durch Batteriekühlung oder Umwandlung von Strom. Selbst die Kabel werden ja bei den Schnellladern teilweise schon gekühlt. Den verbrauchten Strom zahlt man an der Ladesäule mit. Damit ist auf den angezeigte Verbrauch ja nach Ladeart noch 5 - 15% aufzuschlagen.


    https://www.adac.de/rund-ums-f…luste-elektroauto-studie/

    Dafür ist beim Verbrenner die Effizienz grottenschlecht, das meiste geht als Abwärme in die Umwelt. So gesehen sind die Verluste immens (ca. 70%), aber so rechnet natürlich keiner der Patrolheads. Wenn man denen allerdings sagt, dass dein e-Auto umgerechnet auf Benzin nur 2,5 L auf 100 km verbraucht, gucken die meisten ganz erstaunt.

    ...zumal das eigentlich ein leichtes wäre sowas dem Auto beizubringen. Gut, dafür müsste man natürlich fähige Programmierer haben, die auch wissen und verstehen, was sich Kunden wünschen oder ggf. sogar Regelwerk kennen... ok, ok, alles klar ^^

    Es ging ja um die fehleranfälligen Akkus von Sunwoda und die wurden nicht in nach Deutschland exportierte Autos verbaut. Natürlich is nicht auszuschließen, dass auch andere Batterieproduzenten noch einen Fehler entdecken.

    Ich frage mich bei der Rückrufaktion in UK indes, ob sie wieder einen von Sunwoda einbauen lassen.

    Ja, da hast du sicher recht (was den Bedarf anbelangt), aber das haben Serviceintervalle nun mal so an sich, der TüV ist ja auch zeitlich festgelegt. Absoluter Unsinn ist eine einjährige Vorstellungspflicht, wie es manche Hersteller verlangen. Das dient lediglich zur Unterhaltung des Werkstätten- und Servicenetzes.

    In meinem ersten eAuto, einem BMW i3 mit 20 kWh Akku bin ich damals im Winter noch mit dicker Jacke und Handschuhen (hatte leider keine Lenkradheizung), aber immerhin Sitzheizung und Heizung auf "aus" gefahren. Ich musste dann zwar ab und an die Heizung doch anmachen, weil sonst die Scheiben zu sehr beschlugen (alternativ: Fenster auf!), aber das waren echt noch andere Zeiten, da ging es um jede kWh. Jetzt, mehr als 11 Jahre später ist die Heizungsthematik immer noch nicht gelöst. Allerdings fahre ich auch nicht mehr so rum wie damals :)