Beiträge von OJA

    Wenn selbst die Rechtschreibung ein Software-Update braucht 😂


    Ich möchte ausdrücklich keine Abrechnung mit Volvo halten. Ich mag den EX30, und grundsätzlich finde ich es gut, wenn ein Hersteller seine Fahrzeuge per Software-Update weiterentwickelt.


    Allerdings beschleicht mich mittlerweile der Verdacht, dass bei Volvo manche Updates nicht ausschließlich von Softwareentwicklern, sondern gelegentlich auch unter dem Einfluss kosmischer Energien entstehen. 🔮


    Mittlerweile installiert man ein Update in der Hoffnung, dass etwas besser wird. Anschließend beginnt die Expedition ins Ungewisse: Was funktioniert jetzt besser? Was funktioniert anders? Und welche Funktion hat beschlossen, ab sofort ein Eigenleben zu führen?


    Das Ganze erinnert mich zunehmend an Esoterik: Man spürt, dass sich etwas verändert hat, kann aber nicht immer erklären, warum. Ob es sich um eine Verbesserung oder lediglich um eine energetische Neuordnung handelt, überlassen wir am besten der persönlichen Interpretation.


    Aber spätestens bei den falsch getrennten Wörtern in den Menüpunkten der Schnelleinstellungen hört für mich der Spaß langsam auf.


    Jetzt könnte man natürlich auch ketzerisch fragen, ob manche dieser Software-Updates vielleicht von Mitarbeitern betreut werden, bei denen die Work-Life-Balance inzwischen einen deutlich höheren Stellenwert genießt als das letzte Quäntchen berufliches Engagement. Hauptsache, der Lohnzettel stimmt, die Freizeit ist gesichert und die Rente kommt irgendwann in ferner Zukunft. Ob sich zwischenzeitlich ein paar falsch getrennte Wörter auf dem Display tummeln, wird dann möglicherweise als nicht systemrelevantes Detail eingestuft. 😂


    Natürlich ist eine gesunde Work-Life-Balance wichtig, und niemand verlangt, dass Mitarbeiter für ihren Arbeitgeber ihr Privatleben opfern. Aber zwischen gesunder Balance und dem Anspruch, seine Arbeit ordentlich und mit einem gewissen Ehrgeiz zu erledigen, sollte es doch noch einen Unterschied geben.


    Leute, wir schreiben das Jahr 2026! Wir schicken Sonden zum Mars, lassen künstliche Intelligenzen komplexe Probleme lösen und können uns Texte innerhalb von Sekunden korrigieren lassen. Aber bei Volvo scheint die automatische Silbentrennung gelegentlich beschlossen zu haben, ihre ganz eigene Sprache zu entwickeln.

    Da stehen dann Menüpunkte auf dem Display, bei denen man sich fragt, ob die deutsche Rechtschreibung gerade ein Sabbatjahr eingelegt hat oder ob die einzelnen Wortbestandteile nach dem Update noch nicht wieder zueinandergefunden haben.


    Vielleicht handelt es sich ja um eine neue Premiumfunktion: interaktive Worttrennung mit Überraschungseffekt. Man bekommt nicht nur ein modernes Elektroauto, sondern gleich einen kostenlosen Deutschunterricht dazu. Wer die Menüpunkte fehlerfrei lesen kann, erhält vermutlich beim nächsten Update den Volvo-internen Sprachkompetenznachweis. 😂


    Natürlich ist mir klar, dass Softwareentwicklung komplex ist. Und ja, Fehler können passieren. Aber gerade solche sichtbaren Fehler in der Benutzeroberfläche werfen bei mir schon Fragen auf. Wenn ein Unternehmen digitale Produkte entwickelt und Software mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil des Fahrerlebnisses ist, sollte man doch erwarten dürfen, dass jemand vor der Veröffentlichung einmal prüft, ob die Texte auf dem Bildschirm auch tatsächlich korrekt dargestellt werden.

    Zumal es sich hier nicht um irgendeine exotische Funktion handelt, die tief in einem Untermenü versteckt ist, sondern um die Schnelleinstellungen, die man regelmäßig vor Augen hat.


    Vielleicht bin ich zu old-school, vielleicht auch zu intolerant gegenüber solchen Dingen. Aber für mich haben solche einfach vermeidbaren Patzer etwas mit Sorgfalt und Professionalität zu tun. Nicht, weil ein falsch getrenntes Wort gleich eine Katastrophe wäre, sondern weil es den Eindruck vermittelt, dass die Endkontrolle offenbar nicht immer ganz so schnell arbeitet wie die Entwicklungsabteilung.


    Mein Wunsch an Volvo wäre deshalb ziemlich bescheiden: weniger digitale Esoterik, weniger Verschlimmbesserung und dafür etwas mehr klassische Qualitätssicherung.


    Spaß beiseite: Ich möchte Volvo nicht schlechtreden. Im Gegenteil. Gerade weil ich das Auto mag, wünsche ich mir, dass der Qualitätsanspruch nicht an der Fahrzeugkarosserie endet, sondern auch bei Software, Benutzeroberfläche und Kommunikation sichtbar wird.

    Wenn es "nur" ein paar Schreibfehler oder andere Kleinigkeiten wären, könnte man ja drüber lächeln, …

    Die Rechtschreibung ist für mich nur die Spitze des Eisbergs. Sie zeigt meiner Meinung nach, wie schlampig und unprofessionell mittlerweile bei Volvo gearbeitet wird. Ich möchte gar nicht wissen, wie schlecht es um die Bereiche bestellt ist, die uns verborgen bleiben.

    Mich würde zudem interessieren, ob überhaupt jemand überprüft, was dort veröffentlicht wird, bevor es nach außen geht. Einfach peinlich….

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    Wann das nächste Update kommt… das ist ein Fremdwort bei Volvo.


    Ich bin’s auch leid.

    Meiner hat nun 27.000 km drauf - ich hatte ein ähnliches Geräusch aus dem Armaturenbrett. Ich dachte jedoch zunächst erst, daß es eine Lautsprecherbefestigung in der Soundbar sei. Final war es aber dann das Gehäuse des Innenrückspiegels. ich habe mir zunächst einmal damit beholfen ein Stück Moosgummi zwischen Kugelgelenk und Gehäuse zu klemmen - nun ist ruhe. Und bei Gelegenheit kann das Gehäuse dann ja ausgetauscht werden...

    War bei mir auch so, wurde auf Garantie ersetzt.