Beiträge von Surki

    und genau deswegen hat das e-Auto den Ruf als Auto für reiche weg. Wer hat schon für zig tausende Euro PV auf dem Dach, welches das Auto mit abdecken kann. Das versteht der kleine Zalando Mitarbeiter nicht. Hab öfters die Diskussion mit Freunden, die nicht zu Hause laden können. Funzt auch, aber der Aufwand spiegelt teilweise nicht die Ersparnis wieder. Auch müsste man sich damit beschäftigen... Viele hören nur auf die Stammtischparolen.

    Klar, um die E-Autos überhaupt in den Markt zu bringen brauchte man bisher eher die zahlungskräftigere Kundschaft, ist aber bei allen neuen Dingen so. In die Breite geht es wenn die betriebswirtschaftliche Kalkulation stimmt, aber da weiß ich nicht, ob das alle Deutschen so wirklich beherrschen. :/ Meistens wird nur auf den Anschaffungspreis geschaut, die Betrachtung muss sich aber auf den Gesamtunterhalt während der Haltedauer beziehen. Ich gebe aber zu bedenken, dass der Gebrauchtwagenmarkt mit zum Teil absurd hohen Preisen aufgewartet hat. Und natürlich, was kannst Du schon gegen das unschlagbare Stammtischargument sagen, dass man das Auto für den 1x jährlichen stattfinden >1000-km Trip in den Urlaub benötigt, weil man bitteschön ohne Pause und nachtanken durchfahren möchte. Gegen soviel Ignoranz ist man einfach machtlos. ;)

    Bin da voll bei Ora und Moss Yellow es gibt inzwischen genug Belege, dass unterm Strich das Fahren und der Unterhalt eines E-Autos günstiger ist als das eines Verbrenners. Und die Deutschen warten halt lieber auf den von der CSU propagierten hocheffizienten Verbrenner. :)

    Das gilt natürlich umso mehr, je mehr man die Möglichkeit hat an der heimischen Wallbox zu laden. Wenn dann noch PV im Spiel ist, ist der E-Antrieb kostenmäßig weit im Vorteil.

    Für mich inzwischen an Bedeutung stark zunehmend ist der Antrieb, dass wir einfach energieautark werden müssen, keine neuen Abhängigkeiten, weder von Ost noch von West.

    Engel stimme dir zu, nur im Punkt Modellpflege kann ich mir nicht vorstellen, dass sie das auf eine neue Plattform hieven, käme ja einer Neuentwicklung gleich.

    Im Prinzip passiert genau das, was man bei allen Anbietern sieht. Anfänglich wird alles gehyped, dann folgenden in noch relative kurzen Abständen SW Updates, es wird vollmundig versprochen, was noch alles gemacht wird und dann tröpfelt das so vor sich hin und läuft irgendwann aus. Wäre mir im Prinzip auch egal, wenn alles SW-mäßig paletti wäre und die Software nicht so eine krasse Schwachstelle in diesem Auto. Es ist einfach verdammt verbesserungswürdig.

    Du klappst die machen es anders als Mercedes und tauschen den Akku. Ich eher nicht.

    Das ist noch nicht raus, aber ausschließen würde ich es nicht. Die Geschichte von Mercedes kenne ich, aber Geely zofft sich gerade gerichtlich mit Sunwoda (wurde auch hier im Forum zitiert), also wird das im Fall der Fälle nicht Volvo zahlen sondern der Batteriehersteller dafür in Haftung genommen. Vermutlich wird man sich da auf einen Vergleich einigen, dann wäre es auch nicht kostendeckend. Schon möglich, dass Geely das Geld einfach einsackt und die Kunden abzockt. Kann man so machen, aber die werden alle nie wieder einen Volvo kaufen. Ich würde im Moment auch kein Auto von Mercedes kaufen (nicht nur wegen dieser Geschichte, aber solche Sachen haften in den Hinterköpfen).

    Ist wie beim Verbrenner, da stimmt der angezeigte Verbrauch auch nicht so genau mit dem nachgetanken überein. Allerdings hat der Verbrenner keine Ladeverluste (Tankverluste 8o ) durch Batteriekühlung oder Umwandlung von Strom. Selbst die Kabel werden ja bei den Schnellladern teilweise schon gekühlt. Den verbrauchten Strom zahlt man an der Ladesäule mit. Damit ist auf den angezeigte Verbrauch ja nach Ladeart noch 5 - 15% aufzuschlagen.


    https://www.adac.de/rund-ums-f…luste-elektroauto-studie/

    Dafür ist beim Verbrenner die Effizienz grottenschlecht, das meiste geht als Abwärme in die Umwelt. So gesehen sind die Verluste immens (ca. 70%), aber so rechnet natürlich keiner der Patrolheads. Wenn man denen allerdings sagt, dass dein e-Auto umgerechnet auf Benzin nur 2,5 L auf 100 km verbraucht, gucken die meisten ganz erstaunt.

    ...zumal das eigentlich ein leichtes wäre sowas dem Auto beizubringen. Gut, dafür müsste man natürlich fähige Programmierer haben, die auch wissen und verstehen, was sich Kunden wünschen oder ggf. sogar Regelwerk kennen... ok, ok, alles klar ^^

    Es ging ja um die fehleranfälligen Akkus von Sunwoda und die wurden nicht in nach Deutschland exportierte Autos verbaut. Natürlich is nicht auszuschließen, dass auch andere Batterieproduzenten noch einen Fehler entdecken.

    Ich frage mich bei der Rückrufaktion in UK indes, ob sie wieder einen von Sunwoda einbauen lassen.