Beiträge von exMoss

    Das Update sehe ich positiv und empfinde die Menüführung mit der Seitenleiste und der Anordnung der Einstelloptionen jetzt intuitiver und übersichtlicher. Das schlichte Design sieht zwar altbacken aus, konzentriert sich aber auf das Wesentliche. Dazu kommt die freie Zusammenstellung des (leider auf 3 Buttons beschränkten) Bereichs der Favoritenleiste, welcher für Fahrzeug-Funktionen vorgesehen ist.


    Trotzdem habe ich den Eindruck, dass bei Volvo bzw. Geely niemand mitdenkt, wie man die Kundenzufriedenheit mit ein paar einfach zu implementierenden Details steigern kann.


    Angekündigt war, dass Einstellungen im Profil gespeichert werden. Da ist mir in der Praxis nichts aufgefallen. Augen-Überwacher, Geschwindigkeits-Meckerer und Spurhalte-Besserwisser sind ja in der EU vorgegeben und müssen bei Fahrtantritt aktiviert sein. Aber warum muss auch der Reichweitenmodus bei jeder Fahrt wieder neu eingeschaltet werden?


    Der Kriechmodus im Rückwärtsgang und bei abgelegten Sicherheitsgurten war erfahrenen Fahrern bekannt, hat aber bei Nicht-Eingeweihten für gefährliche Überraschungen gesorgt. Daher habe ich Verständnis, dass es dieses Feature nicht mehr gibt. Kriechmodus dauerhaft anschalten passt beim Zurollen auf eine Kreuzung oder Ampel nicht zum One Pedal Drive. Zum Einparken brauche ich das Feature aber; ich schaffe es nicht, aus dem Stand heraus den EX30 mit dem Strompedal alleine genau genug zu rangieren. Also habe ich den Kriechmodus-Button auf die Favoritenleiste gelegt. Wenn ich jetzt den Rückwärtsgang bereits eingelegt habe und mir dann erst einfällt, den Kriechmodus zu aktivieren, bekomme ich den Hinweis, dass dies im Rückwärtsgang nicht möglich ist. Was soll der Quatsch?

    Ein erster kleiner Test in der Mittagspause lässt mich aktuell noch etwas verwundert zurück. Ich kann jetzt "Kriechen" an uns ausschalten (wie vorher ja auch). Aber diese Geschichte mit "Abschnallen = kriechen" "angeschnallt = kein kriechen außer rückwärts" gibts so nicht mehr ?! Da hatte man sich jetzt so dran gewöhnt.... Aber ich muss das auch erstmal noch verifizieren. Vielleicht hab ich auch was falsch gemacht.

    Das war für mich die größte Überraschung nach dem Update: Automatisches Kriechen bei abgeschnallten Gurten oder bei Einlegen des Rückwärtsgangs ist nicht mehr. Schützt unerfahrene Fahrer vor Überraschungen. Für mich steht damit ein Icon (Kriechen) in der Favoritenleiste fest.

    Ich nehme mal an, dass das obere Symbol damit gemeint ist. Das Symbol erschien ja bislang nicht, obwohl Positionsleuchten/Tagfahrlichter eingeschaltet waren (nur wie hier gezeigt zusammen mit dem Abblendlicht)

    Ja, das ist es. Ich sitze - nach dem Update - gerade wartend im Auto und das Positionslicht-Symbol wird (bei Sonnenschein) angezeigt. War vorher nicht so. Die Info finde ich sinnvoll.

    Ich habe mal "die KI" gelöchert und am Ende eine Risikobewertung für die 3 Jahre nach Auslaufen der Herstellergarantie speziell für meine Konstellation (EX30 Single Motor, Laufleistung bis 30.000 km/Jahr) erhalten. Demnach beträgt das kalkulatorische Risiko für technische Defekte, die nicht auf Verschleiß oder äußere Einwirkungen zurückzuführen sind, knapp 900,- € für diese 3 Jahre. Der größte Risiko-Einzelposten ist dabei die Elektronik für die Hochvolt-Batterie (Inverter/OBC), wo die KI eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 7% und Reparaturkosten von 3.800,- € ansetzt (macht kalkulatorisch 266,- €), gefolgt von der Batterie (kalkulatorisches Risiko 250,- €). Bei der Batterie (die im aktuellen Schwedengarantie-Angebot im Gegensatz zum Vorjahr enthalten ist) gibt es aber bereits eine Herstellergarantie für 8 Jahre, und mein Risiko betrifft nur den kurzen Zeitraum, wo ich im sechsten Jahr möglicherweise über die 160.000 km komme. So gesehen rechnet sich die Schwedengarantie für mich nicht. Kann sein, dass ich in 2 Jahren hier poste, wie viel mich ein Austausch der Hochvolt-Elektronik tatsächlich gekostet hat und ich mich über den Nichtabschluss ärgere.


    Interessehalber habe ich die KI auch zur AWD-Variante befragt. Da kalkuliert sie das Risiko auf fast 1.300,- €; für die Dual Drive Fahrer mit relativ hoher Laufleistung ist die Garantie denn doch ein super Angebot. Die Schwedengarantie unterscheidet nicht zwischen den Varianten, obwohl es signifikante und plausible Unterschiede in der Risikobewertung gibt.

    Hast Du an eine Anschlussgarantie gedacht oder ist das keine Option für dich?

    Ich habe nicht daran gedacht und es wurde mir auch (noch) nicht angeboten. Schwer zu sagen, ob es eine Option für mich ist; ich habe ja auch noch über ein halbes Jahr Zeit mich festzulegen ;-). Im Moment tendiere ich dazu, die Garantiezeit nicht zu verlängern. Es handelt sich praktisch um eine Versicherung; und da preist der Anbieter das Risiko plus Aufschlag ein. Da er für bei Geely produzierte E-Autos selbst noch keine langjährigen statistischen Werte hat, wird er dabei sehr vorsichtig kalkulieren, d.h. die Prämie fällt entsprechend hoch aus. Klar kann es passieren, dass in einem Bauteil, das die offizielle Garantiezeit übersteht, ein Konstruktionsfehler steckt, der im vierten bis sechsten Jahr zuschlägt. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür und das Risiko für mich, ausgerechnet in diesen Jahren hohe Reparaturkosten selbst zahlen zu müssen, schätze ich nach Erfahrungen mit anderen langlebigen Geräten als relativ gering ein. Bei meinen bisherigen Autos (Verbrenner) kamen die teureren Reparaturen erst nach 8 bis 9 Jahren bzw. waren durch Verschleiß begründet; ein Elektroauto sollte doch eigentlich noch weniger reparaturanfällig sein.

    Die Rechnung für die 60.000 km Inspektion belief sich bei mir auf knapp 270,- € und lag damit etwa 90,- € höher als bei der ersten Inspektion. Grund für den Mehrpreis sind Material und 2 Zeiteinheiten (à 10 Minuten ?) für den Getriebeölwechsel sowie ein leichter Anstieg - auf dem Niveau der allgemeinen Preissteigerungen - beim Arbeitslohn. Bremsflüssigkeit musste nicht gewechselt werden. Werkstatt im Großraum Köln/Bonn.


    Auf der Rückfahrt war der Kriechgang eingeschaltet. Ein abgehakter Punkt in der ToDo-Liste lautet "Rückstellung/Kalibrierung Reifendrucküberwachungssystem initiieren". Also gleicher Effekt wie manche Forumsmitglieder nach dem Reifenwechsel berichtet hatten.

    Ich glaube zum Thema DK kann man keine pauschale Aussage treffen. Bei mir hat der mitgelieferte Schlüssel 1,5 Jahre lang in 99 von 100 Fällen funktioniert. Der DK auf meinem Samsung S25+ dann mehr schlecht als recht. Dann der Volvo-Schlüssel seit dem letzten Update des Volvos auch deutlich schlechter. Jetzt habe ich vom S25+ auf das S25 Ultra gewechselt und jetzt funktioniert der Smartphone-DK plötzlich super. Für mich alles nicht nachvollziehbar.

    So ist es. Wobei anscheinend nicht nur der Softwarestand des EX30, sondern auch Einstellungen und Feldstärken des Smartphones eine Rolle spielen.


    Nachdem hier jemand mal einen Tipp gegeben hat, mit einer auf den ersten Blick irrelevanten Einstellung auf dem iPhone wäre der DK+ zuverlässiger, funktionierte das Öffnen bei mir auch wieder prima; allerdings währte die Freude nur 2 Tage. War wohl doch nur Zufall.


    Inzwischen habe ich ein anderes Feature als Hauptverdächtigen für die DK+ Würfelei in Verdacht: Wenn man den Müll rausbringt oder im Garten arbeitet und das Handy bei sich trägt, reagiert der Wagen auf den Digital Key. Nach 2- oder 3-mal Vorbeilaufen fühlt sich der EX30 verarscht und reagiert dann gar nicht mehr; was ja auch erst mal gut so ist. Allerdings scheint er nachtragend zu sein und schaltet sehr lange nicht mehr auf Empfang. Bei mir kommt verschärfend hinzu, dass mein Schreibtisch, wo das iPhone oft liegt, nur 3 Meter vom Auto entfernt steht. Nachbarn machten mich darauf aufmerksam, dass mein Auto blinkt, obwohl ich gar nicht draußen war. Ich habe dann das automatische Öffnen und Schließen sowie das Begrüßungslicht ausgeschaltet. Den Passiv-Modus des DK+ habe ich dennoch aktiviert und öffne durch Ziehen des Türgriffs bzw. schließe durch Daumenauflegen auf die Kerbe im Türgriff. Wenn ich ein paar Stunden von zu hause weg bin, funktioniert das Öffnen durch Ziehen am Türgriff auch sehr gut. Vor der Haustür stellt sich der DK+ jedoch meistens auf stur und ich muss das Handy rauskramen und über die Wallet öffnen. Ich meine, Ziehen am Türgriff dürfte ein deutliches Signal sein, dass man den Wagen öffnen will; und die EX30 Software müsste den DK+ in unmittelbarer Nähe wieder ernst nehmen. Aber wie so oft sind Use Cases beim EX30 nicht zu Ende gedacht.

    Ich kalkulieren den Eigenverbrauch aus PV für die Wallbox mit dem jeweiligen Einspeisetarif (EEG oder Provider). Das ist quasi Aufwand für entgangenen Ertrag, wenn der Strom ins Netz gegangen wäre.

    Das stimmt. Allerdings weiß ich nicht, ob der Strom aus Netz oder PV gerade Richtung Haushalt, Wärmepumpe oder Wallbox fließt. Einen Durchschnittswert auf Tagesbasis habe ich. Aber ich bin mir sicher, dass der Netz-Anteil für die Wallbox deutlich höher liegt als für den Rest der Verbraucher, da ich bisher meist mit 11 kW geladen habe. Trotzdem Danke für die Anregung!

    Bin Datenfreak und sammele alle Ladevorgänge in einer Datenbank; die von der heimischen Wallbox über die Easee-API und auch die externen Ladevorgänge auf Basis der Rechnungsdaten lückenlos. Bei meinem SM ER sind inzwischen mehr als 57618 km auf dem Tacho, für die 10188 kWh geladen wurden; etwa 2/3 davon zu hause. Das macht incl. Ladeverluste 17,7 kWh auf 100 km.


    Gekostet hat mich das 3357,- Euro; d.h. im Schnitt ca. 33 Cent die kWh. Der kWh-Preis für die Wallbox wurde (abhängig vom aktuellen Netzbezugspreis) mit etwa 29 bis 31 Cent kalkuliert; Eigenverbrauch aus der PV-Anlage wurde bei der Preiskalkulation zum Netzbezugspreis berechnet. Der Durchschnittspreis incl. DC liegt nur knapp über dem heimischen AC-Preis (ok; es war auch Norwegen mit Traumpreisen dabei, aber auch z.B. in Frankreich bin ich meistens sehr günstig weggekommen).


    Für größere Reisen buche ich das Tesla Monatsabo und bekomme einigermaßen faire Konditionen. Die Supercharger verfügen in der Regel über viele Ladepunkte und bei vollen Stationen wird eine saftige Blockiergebühr berechnet; das führt dazu dass ich niemals warten musste. Es gibt ja im Internet viel Mecker über Blockiergebühren, aber ich finde sie bei Schnellladern sinnvoll. Bisher einmal habe ich ad hoc geladen. Die Prozedur mit der Kreditkarte erschien mir viel zu umständlich; da benutze ich lieber eine App mit Registrierung. Roaming ist Abzocke; weiß man und muss man nicht machen.


    Nach meiner Erfahrung ist das E-Mobil für längere Reisen geeignet; auch der EX30 mit nicht all zu großer Reichweite. Wir waren in Schottland, Andalusien und Norwegen. Ja; man muss öfter und längere Pausen machen als mit dem Diesel. Für dieses Jahr ist eine Fahrt nach Portugal geplant. Mit dem Diesel hätte ich 3 Tage kalkuliert, mit dem E-Auto 4; d.h. eine Übernachtung mehr. Aber einmal im Jahr finde ich das nicht gravierend. Ich verstehe, dass bei regelmäßigen langen Fahrten nicht jeder die zusätzliche Zeit hat; aber eine Pauschalaussage, dass das E-Mobil für längere Ferienreisen noch nicht geeignet wäre, kann ich nicht stehen lassen.

    Ich hab meinen EX30 noch nicht, kann daher zu Remote nichts sagen.

    Im Fahrzeug kannst du laut BA aber die Empfindlichkeit der Alarmanlage reduzieren (Kapitel 6.4.1.1.)

    Allerdings muss man die reduzierte Empfindlichkeit vor jedem Aussteigen neu einstellen. Auf Fähren wird es zur Routine. Ohne reduzierte Empfindlichkeit ist der Alarm (nicht nur bei mir) auch schon mal bei einer Mücke im Innenraum losgegangen. Der Alarm ist eines der Features, die ich gerne dauerhaft entschärfen möchte. Aber irgendwelche Bevormunder halten ein Hupkonzert wegen harmloser Bewegungen wohl für Pflicht.