Beiträge von exMoss

    Ich kalkulieren den Eigenverbrauch aus PV für die Wallbox mit dem jeweiligen Einspeisetarif (EEG oder Provider). Das ist quasi Aufwand für entgangenen Ertrag, wenn der Strom ins Netz gegangen wäre.

    Das stimmt. Allerdings weiß ich nicht, ob der Strom aus Netz oder PV gerade Richtung Haushalt, Wärmepumpe oder Wallbox fließt. Einen Durchschnittswert auf Tagesbasis habe ich. Aber ich bin mir sicher, dass der Netz-Anteil für die Wallbox deutlich höher liegt als für den Rest der Verbraucher, da ich bisher meist mit 11 kW geladen habe. Trotzdem Danke für die Anregung!

    Bin Datenfreak und sammele alle Ladevorgänge in einer Datenbank; die von der heimischen Wallbox über die Easee-API und auch die externen Ladevorgänge auf Basis der Rechnungsdaten lückenlos. Bei meinem SM ER sind inzwischen mehr als 57618 km auf dem Tacho, für die 10188 kWh geladen wurden; etwa 2/3 davon zu hause. Das macht incl. Ladeverluste 17,7 kWh auf 100 km.


    Gekostet hat mich das 3357,- Euro; d.h. im Schnitt ca. 33 Cent die kWh. Der kWh-Preis für die Wallbox wurde (abhängig vom aktuellen Netzbezugspreis) mit etwa 29 bis 31 Cent kalkuliert; Eigenverbrauch aus der PV-Anlage wurde bei der Preiskalkulation zum Netzbezugspreis berechnet. Der Durchschnittspreis incl. DC liegt nur knapp über dem heimischen AC-Preis (ok; es war auch Norwegen mit Traumpreisen dabei, aber auch z.B. in Frankreich bin ich meistens sehr günstig weggekommen).


    Für größere Reisen buche ich das Tesla Monatsabo und bekomme einigermaßen faire Konditionen. Die Supercharger verfügen in der Regel über viele Ladepunkte und bei vollen Stationen wird eine saftige Blockiergebühr berechnet; das führt dazu dass ich niemals warten musste. Es gibt ja im Internet viel Mecker über Blockiergebühren, aber ich finde sie bei Schnellladern sinnvoll. Bisher einmal habe ich ad hoc geladen. Die Prozedur mit der Kreditkarte erschien mir viel zu umständlich; da benutze ich lieber eine App mit Registrierung. Roaming ist Abzocke; weiß man und muss man nicht machen.


    Nach meiner Erfahrung ist das E-Mobil für längere Reisen geeignet; auch der EX30 mit nicht all zu großer Reichweite. Wir waren in Schottland, Andalusien und Norwegen. Ja; man muss öfter und längere Pausen machen als mit dem Diesel. Für dieses Jahr ist eine Fahrt nach Portugal geplant. Mit dem Diesel hätte ich 3 Tage kalkuliert, mit dem E-Auto 4; d.h. eine Übernachtung mehr. Aber einmal im Jahr finde ich das nicht gravierend. Ich verstehe, dass bei regelmäßigen langen Fahrten nicht jeder die zusätzliche Zeit hat; aber eine Pauschalaussage, dass das E-Mobil für längere Ferienreisen noch nicht geeignet wäre, kann ich nicht stehen lassen.

    Ich hab meinen EX30 noch nicht, kann daher zu Remote nichts sagen.

    Im Fahrzeug kannst du laut BA aber die Empfindlichkeit der Alarmanlage reduzieren (Kapitel 6.4.1.1.)

    Allerdings muss man die reduzierte Empfindlichkeit vor jedem Aussteigen neu einstellen. Auf Fähren wird es zur Routine. Ohne reduzierte Empfindlichkeit ist der Alarm (nicht nur bei mir) auch schon mal bei einer Mücke im Innenraum losgegangen. Der Alarm ist eines der Features, die ich gerne dauerhaft entschärfen möchte. Aber irgendwelche Bevormunder halten ein Hupkonzert wegen harmloser Bewegungen wohl für Pflicht.

    Irgendwie klingt das eher nach Lenkassistent vs Spurhalteassistent. ...

    Guter Hinweis.


    Beim Test des Pilot Assist gestern war der Lenkassistent nicht aktiviert. Heute mit eingeschaltetem Lenkassistent wurde die Spurmitte zuverlässig gehalten.


    Ein Blick ins Handbuch erklärt auch, warum der Spurhalteassistent erst bei Geschwindigkeiten über 65 km/h eingreift; das ist Absicht. Auch dass mal ein Lenkeingriff erfolgt oder mal nur eine Warnung (Vibration) ist dort beschrieben; auch beides gleichzeitig ist möglich ("kann" sowie "und/oder").


    Also alles wie es sein soll.


    Früher (tm) verhielt sich der Spurhalteassistent bei mir definitiv anders (aggressiver, auch innerorts). Ich kann aber nicht sagen, ob sich erst mit dem aktuellen Release etwas verändert hat oder schon früher, da ich den Spurhalteassistenten nach einer sehr negativen Erfahrung (in Autobahnbaustelle mit wirrer Weiß-/Gelb-Markierung in Richtung Fahrbahnteiler (senkrechtes Brett) gedrückt) bei Fahrtantritt ausschalte. Mit dem Releasewechsel wollte ich mal sehen, ob es ein verändertes Verhalten gibt; und finde den Assistenten jetzt brauchbar. In nächster Zeit werde ich jedenfalls nur noch den Geschwindigkeitsbesserwisser standardmäßig ausschalten. Der entschärfte Driver Alert meckert erst, nachdem man mindestens 3 Sekunden extrem weggeguckt hat.

    Für mich ist der entscheidende Punkt, dass nur bei automatischer Ladeplanung vorkonditioniert wird.

    Manuell geht ja leider nicht…

    Doch; geht manuell. Indem du z.B. in die Karte zoomst, mit dem Finger die anzufahrende Ladestation triffst und die als Ziel auswählst. Um die Kalkulation der Ankunftszeit und den optimalen Energieeinsatz für die Batterie-Vorbereitung kümmert sich dann die Software 8)

    So; nach einem Reset zurück von den Straßen im Hinterland, wo ich den Spurhalteassistenten mal etwas systematischer beobachten konnte.


    Die "Lostrommel" nehme ich zurück. Vielmehr hängt es von der gefahrenen Geschwindigkeit ab, ob der Spurhalteassistent anspricht oder nicht. Die Grenze liegt irgendwo zwischen 60 und 65 km/h. Darunter reagiert der Assistent in meinem EX30 nicht mehr.


    Im Nachbardorf gibt es eine Fahrbahnverschwenkung. Früher wurde der Wagen hier bei eingeschaltetem Assistenten so aggressiv genau in die Mitte der Fahrbahnmarkierungen geschoben, dass es nervte. Heute bei gleicher Geschwindigkeit (50 km/h) gar keine Reaktion.


    Auch später auf der Landstraße bei über 60 km/h verhielt sich die Automatik anders als früher: Erst bei Erreichen der Mittellinie wurde gegengelenkt. Auf einer Bundesstraße mit breiten Fahrbahnen und seitlichen Mehrzweckspuren konnte ich auch das Verhalten auf der rechten Seite ausprobieren; eine Reaktion erfolgte bei Berührung der LInie. Der eingeschaltete Assistent greift jetzt an dem Punkt ein, wie ich es bisher auch im ausgeschalteten Zustand (mit Vibration als Warnung) kannte.


    Absurd wurde ein Versuch mit Auto-Pilot. Die Automatik orientierte sich nicht an der Fahrbahnmitte, sondern eierte erst mal hin und her, um schließlich an der Mittellinie kleben zu bleiben; Außenspiegel und Kotflügel waren dabei im Bereich der Gegenfahrbahn. Dabei war auf der Fahrspur so viel Platz, dass rechts noch ein Kleinwagen hingepasst hätte. In einer leichten Rechtskurve wurde dann auch die Mittellinie verlassen und es ging ruckartig in die Gegenfahrbahn. (Habe vor dem Experiment den nachfolgenden Verkehr erst überholen lassen und darauf geachtet, dass kein Fahrzeug entgegenkommt)


    JKL berichtet im Post oben, dass der Spurhalteassistent bei ihm deutlich aggressiver geworden ist. Bei mir ist genau das Gegenteil der Fall. Hatten wir ja schon öfter, dass sich unsere Autos unterschiedlich verhalten.

    Nachdem bei mir gestern der Spurhalteassistent nichts gegen einen Ausflug auf die Gegenfahrbahn einzuwenden hatte, habe ich ihn heute auf der Einkaufsfahrt noch mal gefordert und bin - wenn sich die Gelegenheit ergab - ohne Blinker zwischen Links und Rechts gependelt (Der Fahrer vor mir durfte annehmen, ich hätte zu viel Restalkohol im Blut).


    Links wurde die Mittellinie (gestrichelt und einmal auch durchgezogen) im Display angezeigt; rechts wurde die Begrenzungslinie bis auf einen kleinen verschmutzten Abschnitt ebenfalls erkannt und angezeigt. Beim Pendeln habe ich mich den Linien genähert und Links teilweise auch überfahren.


    Zunächst mit eingeschaltetem Assi: Links -> keine Reaktion; Rechts -> leichter Widerstand

    Dann den Assi ausgeschaltet: Links -> Vibriren im Lenkrad als Warnung; Rechts -> keine Reaktion

    Dann wieder mit Assi: Links -> deutliches Gegenlenken; Rechts -> keine Reaktion

    Assi noch mal ausgeschaltet: Links -> keine Reaktion; Rechts -> Vibrieren


    Ich fahre eine Lostrommel ^^. Von lieblos implementierten Pflicht-Assis (Spurhalten, Aufmerksamkeit, Geschwindigkeit) halte ich sowieso nicht viel und fahre lieber ohne statt dass ich mich über ihre Unzulänglichkeiten ärgere. Aber ein Volvo als Zufallsgenerator überrascht mich denn doch und kratzt ernsthaft am Image.


    Vor dem nächsten Versuch mache ich mal einen Reset. Hatte ich zwar nach dem Update schon mal gemacht, aber wer weiß. Boot tut gut.

    Für Fernreisen ins Ausland habe ich mir immer das Monatsabo von Tesla gekauft. Der Filter im EX30 passt dazu perfekt, auch wenn ich ihn aus oben genannten Gründen bislang nie in der Praxis gebraucht habe.


    Das letzte Reiseziel lag in Deutschland und ich habe mich für ein EnBW-Monatsabo entschieden. Da kann man mit dem Google-Filter gar nichts mehr anfangen. Aber selbst auf der EnBW-Website sieht's schlecht aus; da werden nur die Trillionen von Ladepunkten in ganz Europa angezeigt, an denen Laden mit dem EnBW-Abrechnungssystem grundsätzlich möglich ist. Am Ende habe ich mit der EnBW-App, wo es den Filter auf eigene Stationen sowie Ladegeschwindigkeiten gibt, auf dem Handy mit dem Mini-Display die Gegend um den Urlaubsort abgesucht und mir die paar potenziellen Stationen gespeichert. Das fand selbst ich als Gelegenheitsreisender und Landkartenliebhaber dann doch etwas lästig ;)


    Praktisch fand ich letztens die AdHoc-App von Move Electric. Ich hatte bei einem Trip im heimischen Umfeld versäumt an der Wallbox zu laden; und an der mir bekannten EnBW-Station auf dem Weg waren alle 4 Säulen belegt. Mit der App habe ich dann sehr schnell mit Hilfe der Kartenansicht eine günstige Station eines Kleinanbieters in der Nähe gefunden. Ich kann mir zurzeit nicht vorstellen, dass ich dem EX30 sage "Navigiere mich zur günstigsten Ladestation zwischen A und B". Selbst wenn Gemini das in Zukunft theoretisch hinkriegen sollte; die großen Netzbetreiber werden Google "bestechen" das nicht anzubieten.

    In Werbefilmen und Tests wird gezeigt, wie man ein mehrere 100 km entferntes Ziel ansteuert und das Navigationssystem die optimalen Ladestops einplant. Das sieht toll aus und es entsteht die Erwartungshaltung, dass man sich für eine Reise gar keine eigenen Gedanken mehr machen muss. Ich glaube, man muss es tatsächlich nicht und kann sich auf das Navi-System zu 99% verlassen. Aber dann muss man auch damit leben, dass die eigenen Wünsche nicht immer getroffen werden.


    Eine zusätzliche Filtermöglichkeit nach Ladenetz-Betreiber wäre tatsächlich nett (Zahlungsdienstleister-Filter auf EnBW z.B. ist wertlos, wenn man nicht gewillt ist die teuren Roamingpreise zu zahlen). Aber auch dann wäre ich nicht auf jeder Reisestrecke zufrieden. Manche Netze haben große Lücken auf der Karte und man weicht dann doch gerne auf einen anderen Anbieter aus. Also hätte ich eine Priorisierung als nächsten Wunsch. Vielleicht möchte ich auch keine Mondpreise zahlen, also bitte eine Filtermöglichkeit mit Preislimit beim AdHoc-Laden. Und falls es im gewünschten Preisbereich keinen Anbieter gibt, dann doch lieber einen teuren bevor ich liegen bleibe. Natürlich soll das Navi auch wissen, ob Stationen frei sind wenn ich eintrudele. Am allerbesten wäre ein DWIM-System: Do What I Mean. Gibt ja schließlich KI.


    Ich persönlich plane Reisen incl. potenzielle Ladestationen vorher am PC mit ABPR und GoogleMaps. Dabei folge ich nicht allen Vorschlägen. Das fängt schon damit an, dass ich nicht immer die schnellste, sondern die für mich interessanteste Strecke mit vertretbarer Zeit wähle. Bei der Wahl der Ladestationen spielt auch eine Rolle, ob ich dort eine Mittagspause einlegen oder nur mal schnell aufladen will. Die potenziellen Ladepunkte speichere ich in GoogleMaps. Auf der Fahrt selbst wähle ich beim Laden im Navi den nächsten Ladepunkt aus der gespeicherten Liste aus und warte dann, bis ich ihn mit etwa 20% erreichen kann. Ich habe die Entscheidungsgewalt für meinen Tagesablauf und nicht Google. Für das Urlaubs-Zielgebiet informiere ich mich auch vorab, wo Ladepunkte liegen und auf welches Anbieter-Netz ich mich konzentriere. Eine filterbasierte Auswahl im EX30 brauche ich mit dem Wissen dann auch nicht mehr.


    Allerdings habe ich mich schon immer gerne mit Reiseplanung (früher mit möglichst detailliertem Kartenmaterial) beschäftigt und verstehe auch jeden, der daran keinen Spaß hat. Den Wunsch nach Verbesserungen in der EX30-Navigation unterstütze ich auf jeden Fall, befürchte aber, dass bei einem Unternehmen wie Google dem Nutzen für den Anwender mögliche Einnahmequellen gegengerechnet werden.