Serviceintervalle

  • Ich habe nicht daran gedacht und es wurde mir auch (noch) nicht angeboten. Schwer zu sagen, ob es eine Option für mich ist; ich habe ja auch noch über ein halbes Jahr Zeit mich festzulegen ;-). Im Moment tendiere ich dazu, die Garantiezeit nicht zu verlängern. Es handelt sich praktisch um eine Versicherung; und da preist der Anbieter das Risiko plus Aufschlag ein. Da er für bei Geely produzierte E-Autos selbst noch keine langjährigen statistischen Werte hat, wird er dabei sehr vorsichtig kalkulieren, d.h. die Prämie fällt entsprechend hoch aus. Klar kann es passieren, dass in einem Bauteil, das die offizielle Garantiezeit übersteht, ein Konstruktionsfehler steckt, der im vierten bis sechsten Jahr zuschlägt. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür und das Risiko für mich, ausgerechnet in diesen Jahren hohe Reparaturkosten selbst zahlen zu müssen, schätze ich nach Erfahrungen mit anderen langlebigen Geräten als relativ gering ein. Bei meinen bisherigen Autos (Verbrenner) kamen die teureren Reparaturen erst nach 8 bis 9 Jahren bzw. waren durch Verschleiß begründet; ein Elektroauto sollte doch eigentlich noch weniger reparaturanfällig sein.

    3 Jahre Verlängerung kosten einmalig ca. 1200 Euro, dass mache ich auf jeden Fall. Finde das sogar relativ günstig.

  • Ich habe mal "die KI" gelöchert und am Ende eine Risikobewertung für die 3 Jahre nach Auslaufen der Herstellergarantie speziell für meine Konstellation (EX30 Single Motor, Laufleistung bis 30.000 km/Jahr) erhalten. Demnach beträgt das kalkulatorische Risiko für technische Defekte, die nicht auf Verschleiß oder äußere Einwirkungen zurückzuführen sind, knapp 900,- € für diese 3 Jahre. Der größte Risiko-Einzelposten ist dabei die Elektronik für die Hochvolt-Batterie (Inverter/OBC), wo die KI eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 7% und Reparaturkosten von 3.800,- € ansetzt (macht kalkulatorisch 266,- €), gefolgt von der Batterie (kalkulatorisches Risiko 250,- €). Bei der Batterie (die im aktuellen Schwedengarantie-Angebot im Gegensatz zum Vorjahr enthalten ist) gibt es aber bereits eine Herstellergarantie für 8 Jahre, und mein Risiko betrifft nur den kurzen Zeitraum, wo ich im sechsten Jahr möglicherweise über die 160.000 km komme. So gesehen rechnet sich die Schwedengarantie für mich nicht. Kann sein, dass ich in 2 Jahren hier poste, wie viel mich ein Austausch der Hochvolt-Elektronik tatsächlich gekostet hat und ich mich über den Nichtabschluss ärgere.


    Interessehalber habe ich die KI auch zur AWD-Variante befragt. Da kalkuliert sie das Risiko auf fast 1.300,- €; für die Dual Drive Fahrer mit relativ hoher Laufleistung ist die Garantie denn doch ein super Angebot. Die Schwedengarantie unterscheidet nicht zwischen den Varianten, obwohl es signifikante und plausible Unterschiede in der Risikobewertung gibt.

  • Ich habe mal "die KI" gelöchert und am Ende eine Risikobewertung für die 3 Jahre nach Auslaufen der Herstellergarantie speziell für meine Konstellation (EX30 Single Motor, Laufleistung bis 30.000 km/Jahr) erhalten. Demnach beträgt das kalkulatorische Risiko für technische Defekte, die nicht auf Verschleiß oder äußere Einwirkungen zurückzuführen sind, knapp 900,- € für diese 3 Jahre. Der größte Risiko-Einzelposten ist dabei die Elektronik für die Hochvolt-Batterie (Inverter/OBC), wo die KI eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 7% und Reparaturkosten von 3.800,- € ansetzt (macht kalkulatorisch 266,- €), gefolgt von der Batterie (kalkulatorisches Risiko 250,- €). Bei der Batterie (die im aktuellen Schwedengarantie-Angebot im Gegensatz zum Vorjahr enthalten ist) gibt es aber bereits eine Herstellergarantie für 8 Jahre, und mein Risiko betrifft nur den kurzen Zeitraum, wo ich im sechsten Jahr möglicherweise über die 160.000 km komme. So gesehen rechnet sich die Schwedengarantie für mich nicht. Kann sein, dass ich in 2 Jahren hier poste, wie viel mich ein Austausch der Hochvolt-Elektronik tatsächlich gekostet hat und ich mich über den Nichtabschluss ärgere.


    Interessehalber habe ich die KI auch zur AWD-Variante befragt. Da kalkuliert sie das Risiko auf fast 1.300,- €; für die Dual Drive Fahrer mit relativ hoher Laufleistung ist die Garantie denn doch ein super Angebot. Die Schwedengarantie unterscheidet nicht zwischen den Varianten, obwohl es signifikante und plausible Unterschiede in der Risikobewertung gibt.

    Interessant was die KI so alles ausspuckt, ernsthaft. :thumbup:

    Nur sind 300 € pro Jahr noch nicht mal 2 Arbeitsstunden ohne Material. Und wenn ich sehe was ein Freund für den Austausch der Antriebseinheit elektrische Heckklappe bei seinem Oktavia nach knapp 4 Jahren bezahlt hat, lohnt sich die Anschlussgarantie für 3 Jahre bei Volvo schon beim ersten Ereignis. Das war ein gutes Stück über den den 1.200 €. Und Volvo hat höhere Stundensätze. Bin mir sicher die KI hätte das Risiko eines defekt beim Kauf sicherlich klein bewertet. Laut seiner Auskunft war er aber kein Einzelfall. Heute käme die KI wohlmöglich zu einer anderen Ansicht. Bekanntlich ist die KI Antwort zu gut wie der prompt. 8)

    Ist hier halt wie beim Versicherungs-Roulette, kann gut gehen muss es aber nicht. Drück dir die Daumen das es gut geht.

    Bei mir war es ja nur 1 Jahr und im schlimmsten Fall hat es mich 319 € gekostet, alternativ habe ich den Jackpot gezogen.

    "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."

    Karl Valentin

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