Allgemeines zur Navigation

  • Aber dann weißt du, wo sich die Ladepunkte befinden und kannst die Route in Google Maps planen.

    So mache ich das immer, wenn's auf große Fahrt geht. Allerdings kommt das auch nur 2 bis 3 Mal im Jahr vor.

  • Wo sich die Ladepunkte befinden, kann ich ja mit vielen Apps herausfinden. Darum gehts nicht.

    Mir ist eine automatische Routen- und Ladeplanung wichtig, weil ich auf die Batterievorkonditionierung viel Wert lege.

    EX30 I MJ 2025 I Ultra I SMER I Vapour Grey

    Software 1.8

  • In Werbefilmen und Tests wird gezeigt, wie man ein mehrere 100 km entferntes Ziel ansteuert und das Navigationssystem die optimalen Ladestops einplant. Das sieht toll aus und es entsteht die Erwartungshaltung, dass man sich für eine Reise gar keine eigenen Gedanken mehr machen muss. Ich glaube, man muss es tatsächlich nicht und kann sich auf das Navi-System zu 99% verlassen. Aber dann muss man auch damit leben, dass die eigenen Wünsche nicht immer getroffen werden.


    Eine zusätzliche Filtermöglichkeit nach Ladenetz-Betreiber wäre tatsächlich nett (Zahlungsdienstleister-Filter auf EnBW z.B. ist wertlos, wenn man nicht gewillt ist die teuren Roamingpreise zu zahlen). Aber auch dann wäre ich nicht auf jeder Reisestrecke zufrieden. Manche Netze haben große Lücken auf der Karte und man weicht dann doch gerne auf einen anderen Anbieter aus. Also hätte ich eine Priorisierung als nächsten Wunsch. Vielleicht möchte ich auch keine Mondpreise zahlen, also bitte eine Filtermöglichkeit mit Preislimit beim AdHoc-Laden. Und falls es im gewünschten Preisbereich keinen Anbieter gibt, dann doch lieber einen teuren bevor ich liegen bleibe. Natürlich soll das Navi auch wissen, ob Stationen frei sind wenn ich eintrudele. Am allerbesten wäre ein DWIM-System: Do What I Mean. Gibt ja schließlich KI.


    Ich persönlich plane Reisen incl. potenzielle Ladestationen vorher am PC mit ABPR und GoogleMaps. Dabei folge ich nicht allen Vorschlägen. Das fängt schon damit an, dass ich nicht immer die schnellste, sondern die für mich interessanteste Strecke mit vertretbarer Zeit wähle. Bei der Wahl der Ladestationen spielt auch eine Rolle, ob ich dort eine Mittagspause einlegen oder nur mal schnell aufladen will. Die potenziellen Ladepunkte speichere ich in GoogleMaps. Auf der Fahrt selbst wähle ich beim Laden im Navi den nächsten Ladepunkt aus der gespeicherten Liste aus und warte dann, bis ich ihn mit etwa 20% erreichen kann. Ich habe die Entscheidungsgewalt für meinen Tagesablauf und nicht Google. Für das Urlaubs-Zielgebiet informiere ich mich auch vorab, wo Ladepunkte liegen und auf welches Anbieter-Netz ich mich konzentriere. Eine filterbasierte Auswahl im EX30 brauche ich mit dem Wissen dann auch nicht mehr.


    Allerdings habe ich mich schon immer gerne mit Reiseplanung (früher mit möglichst detailliertem Kartenmaterial) beschäftigt und verstehe auch jeden, der daran keinen Spaß hat. Den Wunsch nach Verbesserungen in der EX30-Navigation unterstütze ich auf jeden Fall, befürchte aber, dass bei einem Unternehmen wie Google dem Nutzen für den Anwender mögliche Einnahmequellen gegengerechnet werden.

  • Genau der EnBW-Filter ist mir heute so richtig auf den S... gegangen. Hab sonst immer Ionity für 30 Tage gekauft wenn ich mal längere Strecken fuhr. Da hat mich aber zunehmend genervt, dass die Säulen oft voll waren. Der Ionity-Filter im Volvo funktioniert allerdings prima. Heute dann mit Ladetarif L bei EnBW mit EnBW-Filter direkt mal nur Zwischenstopps eingeplant, die mit EnBW nix zu tun haben, z.B. Aral Pulse für 79ct statt 39ct. Das ist doch komplett für die Katz und praxisfremd.

    Volvo EX30 Twin Motor Vapour Grey, Misty / Tailored Wool, 20", Winterpaket, Fenster getönt, AHK

  • Für Fernreisen ins Ausland habe ich mir immer das Monatsabo von Tesla gekauft. Der Filter im EX30 passt dazu perfekt, auch wenn ich ihn aus oben genannten Gründen bislang nie in der Praxis gebraucht habe.


    Das letzte Reiseziel lag in Deutschland und ich habe mich für ein EnBW-Monatsabo entschieden. Da kann man mit dem Google-Filter gar nichts mehr anfangen. Aber selbst auf der EnBW-Website sieht's schlecht aus; da werden nur die Trillionen von Ladepunkten in ganz Europa angezeigt, an denen Laden mit dem EnBW-Abrechnungssystem grundsätzlich möglich ist. Am Ende habe ich mit der EnBW-App, wo es den Filter auf eigene Stationen sowie Ladegeschwindigkeiten gibt, auf dem Handy mit dem Mini-Display die Gegend um den Urlaubsort abgesucht und mir die paar potenziellen Stationen gespeichert. Das fand selbst ich als Gelegenheitsreisender und Landkartenliebhaber dann doch etwas lästig ;)


    Praktisch fand ich letztens die AdHoc-App von Move Electric. Ich hatte bei einem Trip im heimischen Umfeld versäumt an der Wallbox zu laden; und an der mir bekannten EnBW-Station auf dem Weg waren alle 4 Säulen belegt. Mit der App habe ich dann sehr schnell mit Hilfe der Kartenansicht eine günstige Station eines Kleinanbieters in der Nähe gefunden. Ich kann mir zurzeit nicht vorstellen, dass ich dem EX30 sage "Navigiere mich zur günstigsten Ladestation zwischen A und B". Selbst wenn Gemini das in Zukunft theoretisch hinkriegen sollte; die großen Netzbetreiber werden Google "bestechen" das nicht anzubieten.

    SingleMotor ExtendedRange 2024 - Plus - 1.8

  • Mein Workaround ich Plane die Route immer am Smartphone-

    Hinterlege dort für die Route die Ladestationen von ENBw wenn möglich und wo nicht möglich (oft im ländlichen Raum im Osten der Republik) noch EwGo. Da habe ich wenigstens eine feste Roaming Gebühr und erlebe keine bösen Überraschungen und sende die Route dann ans Auto. Aber das man im Auto nur die Karte nicht aber explicit nur deren eigene Ladestationen auswählen kann ist traurig aber wohl Google geschuldet.

    "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."

    Karl Valentin

    SM ER|Plus|Moss Yellow|Pine|MY24|1.8.0

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