Extended Range Single Motor: Realistische Reichweite Volvo EX30 E-Auto Verbrauch

  • Da kann man dazu sagen:

    Das E-Mobil ist NOCH NICHT für längere Ferienreisen prädestiniert!

    Vor Allem wegen der Strompreise und der Lade-Infrastruktur, auch die Akkukapazität zählt dazu!


    Es ist einfach noch zu umständlich und zeitaufwendig das Fzg betriebsbereit zu halten. (Ladestation suchen, aufladen, Kosten, ggf. Umwege)

  • Das E-Mobil ist NOCH NICHT für längere Ferienreisen prädestiniert!

    Mit Verlaub lieber Frido, aber diese Aussage halte ich für nicht richtig!


    Nur weil sich einmal jährlich zu sommerlicher Zeit eine Horde von Menschen aufmacht quer durch Europa zu fahren, wird daran keine Infrastruktur ausgelegt, die dann den Rest des Jahres ungenutzt herumsteht. Da wartest du auch an den Tankstellen oder siehst lange Schlangen.

    Single Motor Extended Range | Cloud Blue | Plus (Winterpaket) | Indigo | SW 1.8 | DK+ (nach Volvo ID Löschung)

    Einmal editiert, zuletzt von Surki ()

  • Lieber Surki,

    Ich respektiere deine Sichtweise!

    Andererseits gebe ich zu bedenken, dass die Kosten und das Gefahrenpotential zur Installation einer E-Ladestation bei weitem nicht so hoch sind, wie bei einer Mineralöl-Tankstelle.

    Die Ladeinfrastruktur ist noch nicht ausgereift, da jeder Konzern sein eigenes Süppchen kocht!

    Da wird sich noch einiges ändern müssen, wenn die E-Mobilität schneller voran schreiten soll!

  • Nochmal ein paar Gedanken aus meiner beruflichen Vergangenheit. Ich war jahrelang Serviceingenieur mit Dienstwagen und ca. 80.000 km / a . Unter damaligen Bedingungen kann ich mir die Nutzung eines E Fahrzeugs nur schwer vorstellen. Ob 1000km Touren am Stück „gesund“ waren , aus heutiger Sicht fraglich. Fragt sich nur ob der Arbeitgeber aus Kostengründen heute nicht das E Mobil präferiert. Der Rest ist eh eine Frage der Organisation zumal es mittlerweile Arbeitszeitbeschränkungen auch zur Fahrtätigkeit gibt. Privat ist mein EX 30 genau mein Ding! Unabhängig davon das ich mit eigener PV zu Hause lade. Für die Urlaubstour muss man sich entsprechend Zeit nehmen und die Ladeplanung nicht dem Auto überlassen. Als „Jungrentner“ braucht man eh alle 2-3 h eine Pause, genauso wie Eltern mit dem Nachwuchs. Wenn der Ladewucher mal überwunden ist und man die Routenplanung nicht Stromanbietern unterwirft, sondern Ggf. Einkaufsmöglichkeiten , Restaurants umher wird es funktionieren. Kurioserweise hatte ich auch damals eine Tankkarte einer Mineralölkette und musste schon vorher planen wo ich auf Firmenrechnung tanken kann. Ansonsten ist zum Thema Kosten , Umwelt, Fahrgefühl … schon alles gesagt. Für mich nur noch elektrisch.

  • Bin Datenfreak und sammele alle Ladevorgänge in einer Datenbank; die von der heimischen Wallbox über die Easee-API und auch die externen Ladevorgänge auf Basis der Rechnungsdaten lückenlos. Bei meinem SM ER sind inzwischen mehr als 57618 km auf dem Tacho, für die 10188 kWh geladen wurden; etwa 2/3 davon zu hause. Das macht incl. Ladeverluste 17,7 kWh auf 100 km.


    Gekostet hat mich das 3357,- Euro; d.h. im Schnitt ca. 33 Cent die kWh. Der kWh-Preis für die Wallbox wurde (abhängig vom aktuellen Netzbezugspreis) mit etwa 29 bis 31 Cent kalkuliert; Eigenverbrauch aus der PV-Anlage wurde bei der Preiskalkulation zum Netzbezugspreis berechnet. Der Durchschnittspreis incl. DC liegt nur knapp über dem heimischen AC-Preis (ok; es war auch Norwegen mit Traumpreisen dabei, aber auch z.B. in Frankreich bin ich meistens sehr günstig weggekommen).


    Für größere Reisen buche ich das Tesla Monatsabo und bekomme einigermaßen faire Konditionen. Die Supercharger verfügen in der Regel über viele Ladepunkte und bei vollen Stationen wird eine saftige Blockiergebühr berechnet; das führt dazu dass ich niemals warten musste. Es gibt ja im Internet viel Mecker über Blockiergebühren, aber ich finde sie bei Schnellladern sinnvoll. Bisher einmal habe ich ad hoc geladen. Die Prozedur mit der Kreditkarte erschien mir viel zu umständlich; da benutze ich lieber eine App mit Registrierung. Roaming ist Abzocke; weiß man und muss man nicht machen.


    Nach meiner Erfahrung ist das E-Mobil für längere Reisen geeignet; auch der EX30 mit nicht all zu großer Reichweite. Wir waren in Schottland, Andalusien und Norwegen. Ja; man muss öfter und längere Pausen machen als mit dem Diesel. Für dieses Jahr ist eine Fahrt nach Portugal geplant. Mit dem Diesel hätte ich 3 Tage kalkuliert, mit dem E-Auto 4; d.h. eine Übernachtung mehr. Aber einmal im Jahr finde ich das nicht gravierend. Ich verstehe, dass bei regelmäßigen langen Fahrten nicht jeder die zusätzliche Zeit hat; aber eine Pauschalaussage, dass das E-Mobil für längere Ferienreisen noch nicht geeignet wäre, kann ich nicht stehen lassen.